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Veröffentlicht am: 19. November 2020

Überblick Immobilien Investments

Lohnt sich eine Investition in Immobilien?

Bisher zählen Wohnimmobilien zu den Gewinnern in der Corona-Krise. Unsicher hingegen ist die Zukunft bei Beteiligungen in Büro-/Geschäftsgebäuden sowie Hotels. Aktuell sind die Preise für Bürohäuser trotz Home-Office Thematik noch sehr stabil. Wer in Immobilien investieren will, hat die Qual der Wahl!
Welche Anlageform nun für Dich die richtige ist, sollte in Abstimmung mit Deinen persönlichen Präferenzen, in einem Beratungsgespräch evaluiert werden.

  • Gibt es eine Mindestsumme welche investiert werden muss?
  • Welche Bindungen habe ich?
  • Welche Risiken sind zu beachten?

Diese und viele weitere Fragen stellt sich jeder Immobilieninvestor! Um Euch diese Entscheidung zu erleichtern, haben wir euch hier einen Überblick zu den verschiedensten Themen Rund um Veranlagungen in Immobilien aufgelistet.

Investition in Immobilien-Aktien?

Ein aktueller Blick auf den Chart der heimischen Immobilien-AG's lässt uns schnell erkennen, dass der Einstiegszeitpunkt günstiger denn je sein dürfte. Doch trügt der Schein? Wie schon in unserem ersten Beitrag erwähnt zählen Wohnimmobilien aktuell zu den Gewinnern in der Corona Krise. Ob sich dieser Trend langfristig fortsetzen wird ist ungewiss, da die exakten folgen der Pandemie heute noch nicht abschätzbar sind. Eines bleibt jedoch klar, die Preise der heimischen Immo-Aktien notieren derzeit unter dem inneren Wert (NAV = Net Asset Value). Im Klartext bedeutet dies, dass das Immobilienvermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten höher ist als der Aktienkurs. Natürlich ist der NAV nicht die einzige Kennzahl welche bei einem Investment in Immo-Aktien wichtig ist. Selbst beim NAV gibt es Szenarien wie z.B. fallende Immopreise für Büro, Hotels etc. welche den NAV auch in Zukunft beeinflussen können. Experten schließen jedoch einem Preisverfall über alle Immobilienarten aus. Ein Einstieg in Immo-Aktien kann daher ein denkbar guter Zeitpunkt sein. Zu beachten ist natürlich in welche Titel ich investiere und vor allem wie deren Aufteilung im Portfolio (Anteil Wohn,-Geschäftsgebäude sowie Hotels) aussieht.

Investment in Immobilienfonds?

In der vergangenen Jahren waren offene Immobilienfonds für viele Leute kein Thema aufgrund der "geringeren" Gewinnerwartungen sowie vereinzelte Negativ-Schlagzeilen. Nun kann sich das Blatt jedoch wenden!
Denn seit der Corona Krise sind viele der Immobilienfonds im Plus. Selbstverständlich ist auch hier der Fond genauer zu beleuchten, denn wie in unserem Eingangstitel erwähnt sind die langfristigen Folgen für Büro-/Geschäftsgebäude sowie Hotels noch unklar. Es ist wie immer eine Entscheidung des einzelnen Anlegers wo er die Zukunft und den Markt sieht. Der Vorteil bei einem Investment im Immobilienfonds ist jedoch, dass auch Anleger mit einem kleineren Budget in Immobilien investieren können. Der Einstieg ist je nach Anbieter ab 50€ monatlich möglich. Risiken sind natürlich auch hier zu beachten wie z.B. die Schließung von offenen Immobilienfonds. Dieses Szenario kann zu erheblichen Verlusten führen, da sich manche Fonds leider nie erholen. Eine ausführliche Beratung bei einem Vermögensberater oder einer Bank ist zu empfehlen.

Investition in Vorsorgewohnungen?

Eine klassische Vorsorgewohnung ist den meisten Herr und Frau Österreicher bekannt.
Doch auf was kommt es hier an? Ab welchen Betrag kann ich in eine Vorsorgewohnung investieren?
Ein Investment in eine Vorsorgewohnung ist in der Regel ab 10.000€ Eigenmittel möglich und hängt stark von der Größe der anzuschaffenden Immobilie sowie Lage ab. Eine weitere wichtige Rolle spielt hierbei erstmals die Bonität im Vergleich zu den bereits vorgestellten Investitionsmöglichkeiten. Die meisten Anlegerwohnungen werden Kreditfinanziert und der Investor nützt den Vorteil, dass mit der vereinnahmten Miete die Kreditrate zurückbezahlt werden kann. Im Klartext der Mieter bezahlt im Optimalfall die Kreditrate und der Investor genießt nach Ablauf der Finanzierungsphase eine "ewige Mieteinnahme". Vorausgesetzt die Immobilie ist stets vermietet. Diese Einnahme kann auch den zukünftigen Kindern und Kindeskindern weitervererbt werden. Selbstverständlich kann der Kunde die Wohnung auch nach Ablauf der steuerlichen Bindefrist verkaufen und die eventuelle Wertsteigerung als Vorteil nutzen. Gefragt sind jedenfalls leistbare Wohnungen. Die idealen Vorsorgewohnungen sind daher meist 1-2 Zimmer Wohnungen. Ein zusätzlicher Vorteil ist der steuerliche Aspekt, der Investor (Käufer) genießt einen um 20% verminderten Kaufpreis im Vergleich zum Eigennutzer und kann die Immobilie noch über 67 Jahre (1,5%p.a.) abschreiben.
Wie genau das funktioniert und ob sich ein Investment für Dich lohnt prüfen wir gerne für Dich!
In der b2 verfügen wir eine enge Kooperation zu Österreichs führenden Unternehmen im Bereich Vorsorgewohnung und können Dir einen raschen Überblick über alle freien Wohneinheiten, Preise, Steuerliche Vorteile etc. liefern!

Besuche dazu auch unseren ausführlichen Beitrag zur Immopension unter https://bzwei.gmbh/immopension

Investition in ein Bauherrenmodell?

Das Bauherrenmodell stellt in Österreich eine der interessantesten und nachhaltigsten Investitionsmöglichkeiten im Immobilienbereich dar. Ab welchem Betrag kann ich investieren? Warum ist es nachhaltig und für welche Anleger ist es besonders interessant?

Antworten auf diese Fragen findet ihr nachstehend in unserem Blogbeitrag Bauherrenmodelle.

Was ist ein Bauherrenmodell?

Grundsätzlich handelt es sich immer um den Zusammenschluss von mehreren Investoren, die gemeinsam eine bestandsfreie und sanierungsbedürftige Immobilie erwerben. Diese wird entweder umfassend saniert oder abgebrochen bzw. neu errichtet. In vielen Fällen hilft der Investor dadurch der öffentlichen Hand bei der Schaffung von Wohnraum, welcher in städtischen Ballungsräumen immer mehr zum knappen Gut wird. Dies wird seitens der Stadt oder des Landeszusätzlich mit attraktiven Förderungen für die Bauherren belohnt. In anderen Fällen wird etwa denkmalgeschütztes Immobilienvermögen saniert und langfristig an große Institutionen oder Betreiber vermietet.

Warum ein nachhaltiges Investment?

Im Gegensatz zu klassischen Neubauprojekten werden im Bauherrenmodell nur bestehende Immobilien im Stadtzentrum saniert oder städtebauliche Missstände beseitigt. Es werden keine neuen Flächen verbaut. Im Gegenteil es wird urbanisiert. Meist sind auch Denkmalgeschütze Gebäude betroffen wofür es private Investoren benötigt um die Hohen Kosten der Sanierung zu finanzieren. Das belohnt der Staat mit Sonderabschreibungen.

Welche Vorteile bietet mir das Bauherrenmodell?

Ein großer Vorteil wird stets erwähnt, der "Mietenpool". Bei einem Investment in ein Wohngebäude habe ich gemäß meinem Anteil einen Anspruch auf die gesamten Mieteinahmen. Bedeutet konkret wenn in einem Gebäude mehrere Wohnungen "leer" stehen habe ich nur geringfügige Einbußen im Vergleich zu einem Total-Mietausfall. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die viermal so schnelle Abschreibungsdauer (15 statt 67 Jahre)

Ab welchen Betrag kann ich investieren?

In der Regel ist ein Einstieg ab 25.000€ möglich, da ein durchschnittliches Investment ab 100.000€ beginnt und der Eigenkapitalanteil 25% und mehr sein muss. Jeder Investor kann sich jedoch prinzipiell entscheiden, ob er als Kreditzeichner oder als Barzeichner auftreten möchte. Der Kreditzeichner setzt etwa rund 25% Eigenmittel und 75% Fremdmittel ein. Die Eigenmittel werden dabei zusätzlich noch über die Bauzeit verteilt eingebracht (in der Regel 3 oder 4Jahre). Die Fremdmittel teilen sich meist in eine klassische Hypothekarfinanzierung und manchmal in eine Förderung der Stadt oder des Landes auf.

Zusammenfassung

Prinzipiell kann festgehalten werden, dass es für jeden Anleger das passende Modell gibt. Es sind jedoch die Wünsche des einzelnen Investors zu hinterfragen, um dem Anleger hinsichtlich seiner Risikobereitschaft, gewünschten Eigenkapitaleinsatz, Steuerprogression, Anlagehorizont etc. richtig zu beraten.

Des Weiteren ist die Erfahrung und Erfolgsquote des Emittenten/Anbieters exakt zu hinterleuchten um hier die Risiken zu minimieren. In der b2 verfügen wir über eine enge Kooperation zu Österreichs Marktführer im Bereich Vorsorgewohnungen und Bauherrenmodelle. Gerne beraten wir Euch diesbezüglich zu den Vor- und Nachteilen, den steuerlichen Auswirkungen sowie zu aktuellen freien Projekte.

Wir freuen uns über deine Fragen

Herzliche Grüße

Dein b² Team!

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